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Im Linthgebiet sowie in anderen Teilen der Schweiz verschwanden
die Störche noch vor dem 19. Jahrhundert. Bis 1867 brüteten
Störche auf der alten Antonius Kirche in Uznach. Das Nest wurde
wieder auf den Turm der jetzigen Stadtkirche gesetzt, doch kamen
keine Vögel mehr. Aufgrund von den statistischen Erhebungen
von Dr. Max Blösch musste man davon ausgehen, dass der Storch
in der Schweiz innert kurzer Zeit aussterben wird.
Um einen völligen Zusammenbruch des Storchenbestandes in
der Schweiz zu verhindern, plante Dr. Max Blösch, den noch
vorhandenen Bestand von 50 Störchen mit Störchen aus Algerien
zu stützen, was durch deren Paarung wieder zu einer Steigerung
der Storchenpopulation führte.
Damit eine Wiederansiedlung jedoch erfolgreich sein könne,
musste eine grössere Fläche an vielen Punkten besiedelt
werden, so u.a. auch in Uznach (SG), wo 1965 die erste Aussenstation
der Schweiz entstand. Ernst Friedrich senior fing deshalb mit der
Aufzucht von Algerien Störchen im Kaltbrunner Riet an. Damit
wurde er als einer der wichtigsten Mitarbeiter von Dr. Max Blösch
und führte seine Tätigkeiten nicht nur ehrenamtlich aus,
sondern kam auch weitgehend für die Kosten der Aussenstation
Uznach auf. Um die erfolgreich durchgeführte Wiederansiedlung
des Storches in Uznach zu erhalten, wurde auf persönlichen
Wunsch vom Storchenvater, Ernst Friedrich senior, u.a. aufgrund
seines fortgeschrittenen Alters, 1991 eine Trägerschaft
gegründet.
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